Geburtstermin-Rechner · Naegele-Regel

Wann kommt
dein Baby?

Berechne den voraussichtlichen Geburtstermin nach der Naegele-Regel. Eingabe wahlweise per letzter Periode, Eisprung oder IVF-Transfer. Mutterschutz-Beginn inklusive.

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Berechnungsmethode

Standard 28, normal 21 bis 40.

Datum eingeben, Termin erscheint hier.

So funktioniert der Rechner

Drei Methoden, eine Berechnung

Der Geburtsterminrechner ermittelt den voraussichtlichen Entbindungstermin (ET) nach der medizinisch anerkannten Naegele-Regel: 280 Tage ab erstem Tag der letzten Periode. Bei abweichender Zykluslänge passt sich die Berechnung automatisch an, ein längerer Zyklus verschiebt den Termin nach hinten, ein kürzerer nach vorn. Hintergrund zur Methodik findest du auf der Methodik-Seite.

Drei Eingabemethoden stehen zur Wahl. Wer den ersten Tag der letzten Periode kennt, nutzt die klassische Naegele-Berechnung. Wer den Eisprung per Ovulationstest oder Zyklus-Tracking dokumentiert hat, bekommt eine präzisere Schätzung (266 Tage ab Eisprung). Für Schwangerschaften nach IVF oder ICSI ist der Embryotransfer-Tag plus Embryo-Alter (Tag 3 oder 5) der saubere Anker.

Zusätzlich rechnet das Tool den Beginn des Mutterschutzes (6 Wochen vor ET, bei Mehrlingen 8 Wochen) und das statistische Geburtsfenster (SSW 37 bis 42) aus. Nur rund 4 Prozent aller Babys kommen exakt am ET, etwa 80 Prozent innerhalb von ± 10 Tagen.


Diese Inhalte sind redaktionell aufbereitete Information auf Basis öffentlich zugänglicher Leitlinien (AWMF, DGGG, BiB). Sie ersetzen nicht das Gespräch mit Frauenärztin, Frauenarzt oder Hebamme.

Häufige Fragen

Was Frauen oft fragen

Wie genau ist der errechnete Geburtstermin?

Nur etwa 4 Prozent aller Babys kommen exakt am errechneten Termin zur Welt. Der Geburtstermin markiert den Beginn eines Zeitfensters: 95 Prozent aller Babys werden zwischen der 37. und 42. Schwangerschaftswoche (SSW) geboren, also etwa 2 Wochen vor bis 2 Wochen nach dem errechneten Termin.

Wann beginnt der Mutterschutz vor der Geburt?

Der gesetzliche Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Bei Mehrlingsschwangerschaften (Zwillinge, Drillinge etc.) gilt eine verlängerte Frist von 8 Wochen. Nach der Geburt besteht Mutterschutz für weitere 8 Wochen (bei Mehrlingen oder Frühgeburten 12 Wochen).

Wie wird der Geburtstermin bei Zwillingen berechnet?

Die Berechnung erfolgt identisch zu Einlingsschwangerschaften nach der Naegele-Regel (280 Tage ab letzter Periode). Zwillinge kommen statistisch früher zur Welt, durchschnittlich in der 37. SSW statt 40. SSW. Unser Rechner zeigt automatisch den verlängerten Mutterschutz (8 Wochen) an, wenn du Mehrlinge aktivierst.

Was ist die Naegele-Regel zur Berechnung?

Die Naegele-Regel ist die Standard-Formel zur Berechnung des Geburtstermins: erster Tag der letzten Periode + 7 Tage, abzüglich 3 Monate, plus 1 Jahr. Dies entspricht 280 Tagen (40 Wochen) ab Beginn der letzten Periode. Die Regel geht von einer Zykluslänge von 28 Tagen aus, unser Rechner passt das Ergebnis bei abweichender Zykluslänge automatisch an.

Kann ich den Geburtstermin nach IVF berechnen?

Ja, bei künstlicher Befruchtung (IVF oder ICSI) ist die Berechnung sogar präziser, da der exakte Befruchtungszeitpunkt bekannt ist. Gib das Datum des Embryotransfers und das Alter des Embryos (Tag 3 oder Tag 5) ein. Der Rechner berechnet rückwirkend den Konzeptionszeitpunkt und addiert 266 Tage (38 Wochen) für den Geburtstermin.

Warum ist die Zykluslänge wichtig für die Berechnung?

Die Standard-Berechnung geht von einem 28-Tage-Zyklus aus, bei dem der Eisprung am 14. Tag stattfindet. Ist dein Zyklus länger (z.B. 35 Tage), verschiebt sich der Eisprung nach hinten, der Geburtstermin liegt entsprechend später. Unser Rechner korrigiert die Berechnung automatisch: ein 35-Tage-Zyklus verschiebt den Termin um 7 Tage nach hinten.

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